Sonntag, 1. Juni 2014

SWAP - Nähen: Warum ich?

Der Zwischenbericht SWAP steht an. Nicht nur einfach so, sondern mit der Anfrage
"Wie geht es euch? Warum näht ihr? 
Was ist euer innerer Antrieb? Es interessiert uns sehr." 

Wie geht es mir?
Es geht mir gut, danke, denn es geht voran - sogar ganz gut! Dass die Zeit für den SWAP großzügig bemessen ist, um nicht in Hast und Eile zu verfallen, kommt mir sehr entgegen. Ich merke, dass ich den gefassten Plan konsequent verfolge, ohne jedoch Stress zu empfinden oder es gar als Arbeit zu erfahren. 

Warum nähe ich?
Ich nähe nicht, weil ich muss, sondern weil ich möchte. Nähen ist für mich Hobby; ich muss nicht von dieser Tätigkeit leben, keinen Shop füllen, keine Zeitvorgaben einhalten, niemandem gefallen (außer mir) ... ich nähe, weil es mich glücklich macht, wenn ich mit meinen Händen etwas schaffe, dass ich greifen ... begreifen ... tragen kann.


Was ist mein innerer Antrieb?
Nähen ist für mich Muße und Genuss; ich könnte auch sagen, Nähen bedeutet für mich, meine freie Zeit - Nicht-Arbeitszeit - in mich zu investieren. Außerdem möchte ich auch ganz ehrlich hinzufügen, dass ich in dem Moment, indem ich auf meine selbstgenähte Kleidung angesprochen werde, stolz bin. Wertschätzung spielt also auch eine Rolle. 

Nun heißt es nur noch, einen Blick auf die Arbeit des letzten Monates zu gewähren.

Fast fertig: Burda 7519

Was fehlt? Saum

Näherfahrungen? Ich war ein wenig skeptisch, ob sich ein Schnitt, der sowohl auf elastische als auch auf unelastische Stoffe ausgelegt ist, vernünftig umsetzen lässt. Jetzt kann ich's beantworten: Ja! Um zu dieser Antwort zu gelangen, habe ich aber auch erst ein Probeshirt genäht. Hier kann man nach Bedarf auch detaillierte meine Erfahrungen mit dem Schnitt nachlesen. 








 
Ein bisschen weniger fast fertig: Burda 118-082013

Was fehlt?
  • Saum in der richtigen Länge abgesteckt
  • Der entscheidende Tipp zur Frage: Wie bekomme ich in diesen locker fallenden Stoff, ohne Glanzspuren zu hinterlassen, dauerhaft haltbare Bügelfalten? Absteppen der vorderen Bügelfalten habe ich schon probiert und wieder aufgetrennt. 
  • Entscheidung:  Richtige Paspeltaschen oder nur Fake. Beim Probemodell habe ich mich für Fake entschieden. 

 

Noch weit entfernt von fertig: Burda 107-082013

Was fehlt? So ziemlich alles.

Was ist schon da?
  • Schnittmuster abgepaust
  • Schnittteile grob zusammengesteckt, um Anhaltspunkt über Passform zu erhalten




Kommentare:

  1. Die Hose sieht auf dem Bügel schon so super aus, ich glaube, ich möchte mir auch bald so eine ähnliche Nähen. Tipps habe ich nicht, am Ende klappt es immer nur begrenzt haltbar. LG Ottilie

    AntwortenLöschen
  2. Boah, du legst ja ein Tempo vor. Deine vorgestellten Teile gefallen mir schon richtig gut. Ganz begeistert bin ich von dem blauen Wasserfallshirt. Was ist denn das für ein Muster?
    Meine Bügelfalte stecke ich mit Stecknadeln in Form und presse diese - unter Zuhilfenahme eines Bügeltuches (kann auch ein sauberes und dünnes Abtrocken-/Wischtuch oder ein großes Stofftaschentuch sein) - mit dem Bügeleisen platt. Ich gebe viel Dampf auf die Bügelfalte. Wichtig: Bevor ich richtig presse, entferne ich die Stecknadeln.

    LG Martina

    AntwortenLöschen
  3. Spannend für mich zu beobachten wie es bei dir läuft!
    Das Burda Kostüm habe ich schliesslich beim letzten SWAP auch genäht. (Meine Hose ist inzwischen schon kaputtgerissen weil ich sie so sehr viel getragen habe im letzten Winter. Und meine Jacke möchte ich wiederholen, nur mit besserem Ärmel.)
    Dieser Wasserfall-Schnitt scheint auch rictig gut zu sein. An dem finde ich gut ,dass er noch Taillenabnäher hat und nicht ganz so formlos ist.
    Vor allen Dingen gefällt mir hier aber dass du so entspannt bist, trotzt SWAP-Plan und Terminen! :)

    Liebe Grüße
    Immi

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...