Dienstag, 20. Mai 2014

Burda 118 08 2013

Kurznachricht:
Die Hose passt!
Ich freu mich! 

Aber: Ich habe keine Idee, wie ich diesen Post wortgewandt oder gar geistreich und unterhaltsam formulieren soll. So bleibt mir nichts anderes übrig als einfach loszuscheiben:

Diese Hose war nicht geplant. Möglicherweise liegt hier auch der Grund für die mangelnde Fähigkeit, einen Post für diese Hose zu formulieren. Denn was soll ich auch schon groß dazu sagen: Es ist eben einfach passiert. Na gut, ein bis zwei Sätze werde ich schon noch zusammen bekommen. 










Also, mutig weiter im Text: 
Eigentlich hatte ich lediglich vor, an einem für den Schnitt zu kurzen Stoffrest Änderungen, die ich am Schnittmuster vorgenommen hatte, auszuprobieren, um dann für die eigentliche Hose, die ich für den SWAP plane, nicht den guten Stoff unnötig zu verschneiden. Beim SWAP kann ich es mir nicht leisten, Teile für die Tonne zu fertigen. Diese letztgenannten bekomme ich auch ganz ohne Plan hin. 

Wieso gibt es dann trotzdem etwas zu bloggen, wenn die Hose eigentlich planmäßig gar nicht da wäre? Na ja, es gibt deshalb was zu bloggen, weil die Hose während des Nähens - Plan hin oder her - den Sprung geschafft hat, sich vom reinen Probemodell, das ich ohne mit der Wimper zu zucken entsorgt hätte, zur tragbaren Erstversion zu mausern.




Ist der Hose der Status als Probemodell noch anzumerken? Aber ja. Ursprünglich wollte ich nur sicher gehen, dass ich die richtige Größe abgepaust habe. In der Regel wähle ich bei Hosen, die ich nach Burda nähe, die Größe 40. Bei diesem Schnitt erschien mir das aber sehr eng  zu werden, zumal das Maßband mich immer wieder darauf hinwies, dass das vorgesehene Hüftmaß von Burda nicht mit meinen Hüften kompatibel ist. Daher habe ich mich dafür entschieden, bei dieser Hose eine Mischgröße zwischen 40 und 42 abzupausen: Taille 40 - Hüfte 42 - ab Kniepunkt 40. 
Nun aber genauer dazu weshalb die Hose das Probemodell nicht ganz verleugnen kann. Da ich über Stecken und grob Zusammennähen hinausgehend nie im Sinn hatte, die Hose tatsächlich zu tragen, habe ich - auch mangels Stoff - keine vorderen Taschen zugeschnitten, die Paspeltaschen nur als Fake zur Kontrolle der Platzierung genäht, die Bügelfalten nicht realisiert. Außerdem habe ich auch bei dieser Hose - wie so oft - den vorderen Reißverschluss in die hintere Mitte verlegt.

Erstaunlich, jetzt ist doch noch entgegen aller Vermutung ein Post zustande gekommen. Irgendwie passend zur Hose, die gar nicht auf dem Plan stand und dann doch in meinem Schrank landet.

Kommentare:

  1. Tolle Hose!!! Bin ein wenig überrascht, wie gut die Burda-Hose sitzt. Das sieht sehr sehr gut aus! Unverhofft kommt oft und gut.
    Liebe Grüße,
    Nastjusha

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  2. Die sieht toll aus; deine Hose. Der Reißverschluss ist jetzt hinten? Kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen, auf den Fotos ist ja keiner zu entdecken. Jedenfalls mag ich die Weite des Beins und den schönen Sitz an der Hüfte!! LG Ottilie Mein Hosennähen macht gerade Pause.

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    1. Ich habe einen nahtverdeckten Reißverschluss in die hintere Mitte eingenäht. Wenn man das erste Bild vergrößert, kann man an der oberen Bundkante den Griff des Schiebers erkennen. Aber es freut mich, dass du meinst, keinen Reißverschluss erkennen zu können, denn das ist doch der beste Beweis für mich, dass ich den nahtverdeckten Reißverschluss ordentlich gearbeitet habe.

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  3. ...ein Glückstreffer sozusagen!...wunderbar, der Schnitt sitzt wirklich wunderbar...herzliche Grüße, marit

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  4. Sitzt prima! Und sehr kombinierfreudig - wirklich mehr als ein Probeteil.
    Ein dickes Kompliment für den unsichtbaren Reißverschluss.

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