Donnerstag, 16. Mai 2013

Inspiration 56

Ich befinde mich momentan immer noch auf der Suche nach tragbaren Oberteilen, bei deren Herstellung ich nicht auf bewährte T-Shirt-Schnitt zurückgreife. Aktuell habe ich das Blusenshirt, Titelmodell, der Inspiration 56 (Bernina) ausprobiert. Ich finde es überzeugend, jedoch mit Einschränkungen. 

Gut finde ich,  ...

... dass ich dass Shirt in Größe 40 zugeschneiden und ohne figurbedingte Änderungen nähen konnte.
... dass mir der Stoff so gefällt. Aber das ist ja nun kein Qualitätsmerkmal des Schnittes, sondern betrifft einfach meine Vorliebe und Auswahl. Beim Stoff handelt es sich um den letzten Rest, der bei diesem Projekt übrig geblieben ist.  Ganz hat der Stoff auch nicht mehr gereicht, so dass ich den Halsausschnitt und die Armausschnitte mit gekauftem Schrägband versäubert habe, anstatt Schrägstreifen aus dem verwendeten Stoff zuzuschneiden.

Verbessert würde ich mir wünschen, ...

... dass die mit Schrägband versäuberten Ausschnitte nicht so abstehen würden. Dies liegt aber nicht am Schnitt, sondern meiner Vermutung nach an der Kombination Chiffonstoff/Baumwollschrägband. 
... dass ich von vorneherein nicht nur ein Probemodell - ohne ernsthafte Chance je getragen zu werden - anvisiert hätte, sondern mich an die Schnittanleitung gehalten und entsprechend genäht hätte.

Geändert habe ich ...

... die vorgesehene Schnittanleitung, da ich, um die Passform zu prüfen, eines meiner vielen Reststücke verwenden wollte, bevor ich ein neues, vollständiges Stoffstück zerschneide. Statt wie vorgesehen im Rücken einen Schlitz zu nähen und diesen mit einer Schlinge und einem Knopf zu schließen, habe ich diesen Arbeitsschritt schlicht übergangen, da sich herausstellte, dass das Top auch so über den Kopf passte und für ein Probemodell erschien es mir nicht weiter notwendig mehr Arbeit zu investieren. In Gedanken war es also bereits vor der Entstehung ein TfT. 
... wie oben erwähnt das Versäubern der Ausschnitte und auch beim Saum bin ich mir nicht sicher, ob der Tunnelzug so genäht werden soll. Den Tunnelzug, ob so oder anders vorgesehen, finde ich aber passend, da er dafür sorgt, dass sich das Top angenehm bauscht. 

Fazit: Ich finde das Top ist tragbar; allein der Umstand, dass es sich im Entstehen vom nur vorläufigen, sich selbst überflüssig machenden Probeteil zu Trageteil entwickelt hat, qualifiziert den Schnitt für mich. Tragen werde ich das Top allerdings nur so, wie ich mich auch abgelichtet habe, d.h. mir einem weiteren Top drunter, da mir das Top solo getragen doch zu durchsichtig (Stoffwahl) und freizügig (Schnitt) ist.




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