Sonntag, 5. Mai 2013

Burda #114/01-2012

Burda #114/01-2012, ein Schnittmuster, das ich im Februar d.J. anlässlich einer Hochzeit genäht habe, bedarf aktuell noch einer Beurteilung. Diese soll aber nicht losgelöst von der sie rahmenden Entstehungsgeschichte erfolgen, ansonsten würde ich dem Schnittmuster wahrscheinlich nicht gerecht.

Die Entstehungsgeschichte ist schnell erzählt: Eine Einladung auf eine Hochzeit weckte in mir den Wunsch, zu dieser Veranstaltung ein neues Kleid zu tragen. Da die Zeit knapp war, versuchte ich zunächst ein solches zu kaufen, fand jedoch nichts adäquates und beschloss ein einfaches Schnittmuster zu nähen. Burda #114/01-2012 erfüllte für mich die Ansprüche schick, einfach, schnell zu nähen. Allein diese beschreibenden Attribute garantieren noch nicht, dass das Kleid, obwohl als solches schick und schnell genäht, auch der Trägerin - sprich mir - passt und schmückend ist. An der Passform hat es schließlich gehapert, dass ich das Kleid dann doch nicht auf der Hochzeit getragen habe. 

Was stört mich an dem Kleid? 
Beim Betrachten des Bildes fällt auf, dass die Teilungsnaht zwischen Oberteil und Unterteil gut 4 cm unter meiner natürlichen Taille liegt. Somit wird die schmalste Stelle meines Körpers nicht ins rechte Licht gerückt und ich erscheine dicker als ich tatsächlich bin. Das stört mich! Sicher hätte ich diesen störenden Umstand schon vor dem Fertigstellen des Kleides beheben können, aber angesichts der drängenden Zeit, habe ich einfach das Schnittmuster zusammengenäht, ohne die für meine Figur notwendigen Änderungen vorzunehmen. Jetzt habe ich ein Kleid, aber mein liebstes Kleidungsstück wird es nicht werden. Dem Schnittmuster allerdings werde ich nach Änderungen in der Taille und auch am rückwärtigen Ausschnitt, der steht auch ein klein wenig ab, noch eine Chance geben.
 

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