Montag, 1. Oktober 2012

Burda 07-2012, Modell 134

Manchmal gefallen mir die Schnitte aus den Burda-Heften richtig gut, manchmal aber auch nicht. Bei Burda 07-2012 hat mir das Titelbild schon nicht gefallen; ganz ehrlich, ich finde diese dunkelhaarige Wassernixe mit dem um den Leib geknoteten Tuch hat einen fiesen, giftigen Blick. Liebe Burdaredaktion, war das wirklich das beste Bild der ganzen Fotostrecke?

Na gut, zurück zu den Schnitten. Ich finde mich resp. meine Figur laut Burda-Maßtabelle bei den Normalgrößen, schwankend zwischen 38 und 40, wieder, also der Bereich, der den Löwenanteil der abgedrucken Schnitte für sich beanspruchen kann. Meistens finde ich immer ein Modell, das mir zusagt. Finde ich mehr als ein Modell interessant, dann kaufe ich mir die Zeitschrift meistens. Burda 07-2012 hat mich in meinem Größenbereich nicht angesprochen, aber den "Große Größen"-Bereich finde  ich überwiegend ansprechend. Meine Gedanken, die ich zur Bezeichnung "Große Größen" habe, sind hier an dieser Stelle nachrangig zu behandeln. Ich möchte mich zunächst darauf beschränken, dass ich diesen Begriff allein deshalb verwende, weil mir ad hoc keine passendere Bezeichnung einfällt.

Nun, da sich der von mir favorisierte Schnitt nur in Größen ab 44 auf dem Schnittbogen wiederfindet, war vor dem Nähen neben dem Abpausen auch das Verkleinern des Schnittes zu tun. Ich hab' mich da der Schnell-Schnell-Methode bedient:
1. Schnitt in der kleinsten Größe abpausen (hier: 44),
2.a Zielgröße und 2.b Differenz ermitteln (hier: a) 40 und b) Differenz 2 Größen),
3. abgepausten Schnitt um die Differenz nach oben auf dem Schnittbogen verschieben (hier: 48),
4. jetzt wieder die zwei Nummern kleineren Schnittlinien nachzeichnen (hier: 44),
5. Schnitt, der in etwa Größe 40 entspricht ausschneiden, dann wie gehabt zuschneiden und nähen.

Zum Ergebnis: Wesentliche Änderungen im Schnittmuster habe ich - von der Verkleinerung abgesehen - nicht vorgenommen. Lediglich die Weite zwischen Hüfte und Taille habe ich nach dem ersten Zusammenstecken noch Richtung Taille hin reduziert. Das muss ich aber meistens machen (auch in meinem Größenbereich), da ich hier zwischen zwei Größen liege. Bei meiner Stoffauswahl bin ich Burda gefolgt, die Stoffe mit etwas Stand empfiehlt. Ich würde nun nach dem Nähen einen weicher fallenden Stoff bevorzugen. Mir persönlich steht der Stoff im Bereich der Abnäher zu stark hervor. Das hätte ich mir softer gewünscht. Auch ist die Wahl eines unifarbenen Stoffes sicherlich zu bevorzugen, da man dann den Clou des Schnittes, die außen liegenden Abnäher besser sieht. Bei mir verschwinden sie leider im Muster, selbst nachdem ich sie mit einem Zierstich nochmal abgesteppt habe. Jetzt schulde ich nur noch Tragefotos, die ich aber so bald als möglich nachreichen werde. Vielleicht habe ich bis dahin bereits das passende Shirt verkleinert und genäht?

Kommentare:

  1. ??? das versteh' ich nicht! hinschieben, herschieben, wieder zrückschieben ... 44 - 48 - 40. aber da ich sowieso zu den großen größen zähle, ist es eh egal. mir gefallen nämlich häufig diese schnitte besser, außerdem sind sie meist zu einer zusammenpassenden garderobe zusammengestellt, das find ich gut. auf den rock bin ich schon neugierig, der ist mir nämlich gar nicht so aufgefallen. das shirt aber umso mehr!
    lg,
    susi

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  2. Schön, dass das Verkleinern geklappt hat. Mir gefallen die "Plus"-Sachen in der Burda oft besser als die anderen, aber bei Gr. 36 habe ich wahrscheinlich keine Chance, einen Plusschnitt auf die richtige Größe zu bringen.
    Bin gespannt auf das Tragefoto, der Rock gefällt mir nämlich auch sehr gut.
    LG
    Susanne

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  3. Das klingt nicht so schwer, so Schnitte zu verkleinern. Wobei ich dass mal nachmachen muss, so richtig kapiert habe ich es noch nicht. Habe eine Bremse im Kopf.
    Lg Heike

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