Mittwoch, 18. Januar 2012

Alt und trotzdem neu zum Me-Made-Mittwoch

Dieses Jahr läuft ganz gut für mich an, denn bislang ist es mir gelungen, am MMM teilzunehmen. Das war mir letztes Jahr nicht immer - meist nur sporadisch - gelungen, obwohl ich mich auf den Tag freue. Zum einen bekomme ich viele Anregungen, die ich mir nicht mühselig beschaffen muss, sondern auf einem Platz versammelt finde, und für die ich sehr empfänglich bin und dann im besten Sinne denke "Das will ich auch haben, können, nähen, ...". Zum anderen zeige ich ja auch gerne meine Nähwerke - warum sonst hätte ich wohl einen Blog, wenn es nicht auch ums Zeigen, Mitteilen, Besprechen, Anschauen gehen würde - und versuche, so gut ich es vermag, meine Meinung zu Schnittmuster, Passform, Änderungen etc. darzustellen, um eben für andere eine Anregung darzustellen.

Heute zeige ich mich der frostigen Witterung bei uns vor der Haustür entsprechend im Rollkragenpullover. Irgendwann im letzten Herbst als Probestück genäht und für passabel befunden. Es handelt sich um ein Schnittmuster aus einem BurdaStyle-Nähmagazin. Die Größe ist ein Mix aus 38 und 40: Hals 38, Schulter- und Brustbereich 40, Arme 38, Taille 38, Hüfte 40. Ihr könnt erahnen, dass ich permanent beim Abzeichnen zwischen diesen zwei Größenlinien hin- und hergependelt bin.

Was stört mich im Alltagsgebrauch nicht, obwohl es durchaus zu verbessern wäre? (Es ist ein Probestück, die sind zum Probieren da.)
  • Der breite Streifen über/unter der Brust stören mich (wider Erwarten) nicht.(Ich bin nicht der ausgemachte Fan von breiten Streifen - kleine schon, aber keinen breiten -,  trotzdem finden ich den Rolli kleidsam.
  • Rollkragen:
    Der Kragen ist zwar etwas weit und die Verarbeitung anders als ich sie mir vorgestellt habe, dennoch ist das Kleidungsstück bei frostigen Temperaturen praktisch und hält war. Nur ganz kurz einige Worte zur Verarbeitung dieses Kragens: Der Rollkragen ist beim Zuschnitt doppelt so groß, wird dann nach innen umgeklappt und irgendwie (das hab' ich nicht nach Anleitung gemacht) festgenäht. Ich hab' den Kragen mit eine paar Stichen an den Nahtzugaben befestigt. Daher wird er wohl auch beim Tragen so hin- und her"schwabbeln".
  • "Dekolletebereich"
    Nennt man das so, wenn das Dekollete von Stoff bedeckt ist? Keine Ahnung, aber ich hoffe, ihr versteht mich. Seht ihr das auf dem Bild, da ist irgendwie zu viel Stoff, der Falten schlägt. Aber im Moment weiß ich auch nicht, wo ich Stoff wegnehmen könnte, ohne dass dann die Passform an Schultern und unter den Armen leiden würde. Deshalb habe ich beschlossen mit dieser Falte zu leben (es lebt sich ganz gut damit).

So, wer nun mehr Me-Made-Mittwoch möchte ist hier bei Catherine goldrichtig. 

Kommentare:

  1. Das "zuviel" ist mir nicht aufgefallen, schöner Rolli. Es ist ein Probestück? Was soll am Ende daraus werden?
    Gruß
    Mema

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  2. Der Stoff ist wunderbar und Deine Frigur zwischen 38 und vierzig auch.
    Selbst wenn der Schnitt nicht deine volle Begeisterung hervorruft: Das Shirt gefällt mir sehr gut.
    Marion

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  3. Der Stoff ist ja herrlich und der Schnitt ... wäre mir am Hals zuviel, aber es steht die gut.
    LG Suse

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  4. Hättest du nichts gesagt, hätte wohl niemand eine überflüssige Falte am Shirt gesehen oder gesucht. Jetzt ahne ich, wo sie vielleicht sein könnte, denn ich hab schon mal eine Querfalte kurz unterhalb des Ausschnitts/Kragens. Aber ich bin auch noch nicht drauf gekommen, wie die zu vermeiden wäre. Gut, dass du damit leben kannst - ich auch, zumal ich nicht mehr hautenge Shirts trage... Den Stoff finde ich ebenfalls gut!

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