Sonntag, 14. Dezember 2014

WKSA Teil 5

Mein Weihnachtskleid entwickelt sich - aber anders als ich es mir so ausgemalt habe. Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander. 


Wunsch
Was ist passiert? Im letzten Post jammerte ich ja noch so vor mich hin, mit welchen Unzulänglichkeiten ich bei diesem Kleid zu kämpfen hätte. Zwei der angesprochenen Dinge habe ich mit Nahttrenner und Mühe in den Griff bekommen: Die Schulterpartie passt nun und die Abnäher im Rücken habe ich beträchtlich vergrößert. Bei den Ärmeln half aber nur die Schere, denn ich habe die Ärmel nochmal in einem unifarbenen Stoff zugeschnitten. Eingenäht sind sie schon, aber die Länge muss ich aber nochmal überdenken. Dreiviertelärmel wären doch auch ganz nett? 

Abschneiden und Zurechtstutzen ist überhaupt mein Thema bei diesem Kleid. Die Taille wollte nämlich trotz verschiedener Überlegungen keine rechte Form annehmen. Da habe ich kurzerhand das problematische Stück herausgeschnitten, einen Streifen unifarbenen Stoffs als Band dazwischen genäht und ein Gummi eingezogen. Jetzt habe ich es "verschlimmbessert": Es ist besser als vorher, denn nun hat das Kleid eine Form, aber die Form ist schlimm, denn die so wollte ich das Kleid nicht. 

Wirklichkeit




Nach diesen Ausführungen lautet mein Satz zum WKSA: Oah, jetzt aber schnell!
Oah!: Entweder ich finde mich jetzt mit diesem Kleid ab oder ich nähe noch etwas Neues. Dann heißt es aber: Jetzt aber schnell! Mehr Neuigkeiten rund ums Weihnachtskleid gibt es *hier*
  







Samstag, 13. Dezember 2014

WKSA Teil 4

Uah, es passt nicht, das muss ich ändern   
 - Mein Thema zum WKSA Teil 4 -


  • Uah
Ich bin gerade in einem WKSA-Stimmungstiefe. Ich finde kaum Zeit zum Nähen und in der wenigen Zeit, die ich auf das Weihnachtskleid verwenden kann, habe ich bislang nur einen farbigen, aber unförmigen Sack produziert. 


  • es passt nicht
Wie konnte das passieren? Ich nähe doch nicht den ersten Burdaschnitt. Die Bestandsaufnahme ist ernüchternd: die Schultern sind viel zu weit, die Ärmel sind viel zu lang, das Kleid an sich ist viel zu lang, eine Taille ist nur in Ansätzen zu erkennen und irgendwie ist auch zu viel Stoff im Bereich des unteren Rückens.


  • das muss ich ändern
Ja, aber grundlegend. Die Spitze des Nahttrenners glüht schon. Und ich kann mit Überzeugung sagen: Stretchstiche zu trennen ist kein Vergnügen.

Samstag, 6. Dezember 2014

Ottobre 5 5 2007

Es ist nicht unbedingt kreativ zu nennen, denselben Schnitt wiederholt zu nähen. Andererseits ist man vor unvorhergesehen Überraschungen gefeit, wenn es lediglich darum geht, den Kleiderschrank mit schlichten Basismodellen zu füllen. 
 
In diesem Sinne zwei Bilder*, alles Übrige habe ich bereits *hier* gesagt.



*Fußnote: Premiere: Heute habe ich meine beiden Hände in der Hosentasche. Hatte ich bislang meine Fotos vorm großen Spiegel ausschließlich selbst geschossen, habe ich beschlossen, heute genug Zutrauen in die Fähigkeiten meines Nachwuchses zu setzen, die gute Kamera nicht fallen zu lassen. 
... an all den anderen Fähigkeiten im Umgang mit der Kamera müssen wir noch arbeiten, aber auch das wird bestimmt (irgendwann). 

Donnerstag, 4. Dezember 2014

WKSA Teil 3

Ja, ich bin spät dran, dafür kann ich aber jetzt mit einem der schon für letzten Sonntag vorgeschlagenen Sätze etwas anfangen. Zur Auswahl stehen zum dritten Teil des WKSA

Ich bin in Stimmung, erste Nähte sind gemacht!
Endlich hab ich angefangen
Probemodell sitzt, ich kann den richtigen Stoff zuschneiden
Ich bin ein Streber und nähe jetzt mein zweites Weihnachtskleid
 Plätzchenessen ist doch irgendwie auch Nähen, oder?

Der erste Satz trifft aktuell nicht auf mich zu. Zwar habe ich erste Nähte gemacht, aber von vorweihnachtlicher Stimmung merke ich noch nichts, noch herrscht hier: business as usual. 

Da ich nun den ersten Satz ausgeschlossen habe, wende ich mich dem zweiten zu: "Endlich hab ich angefangen". Um die Aussage für mich zutreffend noch zu verstärken, setze ich ein Ausrufezeichen dahinter: Endlich hab ich angefangen! Es ist, als ob ein Knoten geplatzt wäre. Hatte ich zunächst keine Lust weder das Schnittmuster abzupausen noch mir Gedanken über die Stoffwahl zu machen, fiel mir gestern ein schon vergessener Stoff ins Auge ... und plötzlich war der Gedanke da: "Das wird mein Weihnachtskleid. Farben und Muster des Stoffes gefallen mir und Jersey trägt sich bequem." Mit der rechten Einstellung ist dann auch das Schnittmuster zügig abgepaust, der Stoff gebügelt und zugeschnitten worden und sogar die ersten Nähte sind bereits gemacht.


Wo ich nunmal endlich angefangen hatte, wollte ich es nicht gleich wieder durch Pfusch am Kleid verderben und hatte den festen Vorsatz, mich daher an die Nähanleitung zu halten. Weit bin ich mit diesem Vorhaben nicht gekommen. Bei Punkt 4 bin ich ausgestiegen: Wie, warum, wohin, wozu die Falten laut Anleitung geschoben, geheftet, geschlagen werden müssen, wird für mich ein Geheimnis bleiben. Natürlich hat mein Kleid Falten am Ausschnitt, aber ob die auch genau so dahin gehören, weiß ich nicht.










Wie geht's jetzt weiter? 
Immer Naht für Naht und ganz gewiss ohne Nähanleitung. 
Und wenn ihr schauen wollt, ob ich die Letzte bin, die sich verlinkt, dann *hier* klicken. 




Dienstag, 2. Dezember 2014

Burda 105 11 2014

Habe ich diese Bluse im Heft doch erst übersehen, dann hier entdeckt, nähe ich sie nun innerhalb weniger Tage bereits zum zweiten Mal.

Meine erste Version hat sich bereits auf der Arbeit bewährt, jedoch im Haus(halt) leichte Schwächen gezeigt. Die 3/4-Ärmel lassen sich nicht gut hochkrempeln, um all die Dinge zu tun, die man besser mit hochgekrempelten Ärmeln im Haus verrichtet. Daher habe ich in die Ärmelsäume der neu genähten Bluse Gummi eingezogen, um die Ärmel geschoppt tragen zu können. Und wo ich schon einmal dabei war, Gummi einzuziehen, habe ich auch gleich eins in den Saum eingezogen. So erhält die Bluse einen bauschigen Effekt.

Sonntag, 30. November 2014

Herbst-Jacken-Sew-Along 2014: 1. Finale

Seit einer Woche sammeln Chrissy - Chrissys Nähkästchen - und Karin - dreikah -  die schon entstandenen und noch entstehenden Werke des Herbst-Jacken-Sew-Alongs 2014 zu diesen Stichworten:

  • Ich bin schon fertig und zeige voller stolz mein Werk.
  • Ich habe mehrere Jacken genäht und zeige die erste bzw. die Herbstvariante.
  • Ich kämpfe noch mit den letzten Schritten (den Knöpfen, das Futter..).
  • Hilfe, ich habe noch ein dickes Problem und brauche euren Rat. 


Ich bin bescheiden und werde nicht alle Wörter verwenden, sondern mich auf nachfolgend ausgewählte konzentrieren: 

fertig - stolz - Herbstvariante - 
Problem - letzte Schritte  

Ich bin fertig: mit meinem Probemodell schon länger, mit der zweiten Jacke seit gestern. Ich bin stolz, dass ich gerade die letzte Jacke trotz strauchelnder Motivation fertig genäht habe. Die letzten Schritte werde ich jedoch sicher nochmal nacharbeiten, denn die verdeckt angenähte Druckknöpfe sind in der Seitenansicht gar nicht mehr so verdeckt, sondern ganz schön sichtbar. Nicht schön. Vielleicht entscheide ich mich daher dann doch lieber für sichtbare Knöpfe und sechs Knopflöcher. Die wollte ich eigentlich vermeiden, um nicht bei den letzten Schritte die Arbeit noch zu vermasseln. 


Das Schnittmuster der Jacke finde ich zwar nach wie vor schön, aber nachdem ich zwei Jacken habe, kann ich auch sagen, dass das Schnittmuster zwar schön, aber die Jacke an sich schön unpraktisch ist. Und mit unpraktisch meine ich nicht nur die Länge bzw. Kürze der Jacke. Eine Winterjacke ist das nicht, nicht einmal eine Herbstvariante. An manchen Tagen im September oder Oktober hätte ich die Jacken sicherlich noch tragen können, aber jetzt ...  Dieser Umstand mag möglicherweise ein Problem sein, muss es aber nicht. Für mich ist es jedenfalls kein Problem, denn ich weiß, irgendwann wird es ja auch wieder wärmer und dann ziehe ich lächelnd meine Jacken aus dem Schrank und flaniere in der Frühlingssonne. 


Ein Problem habe ich allerdings mit dem Jackenschnitt: Die Jacke kann ich nur geschlossen tragen. Also, natürlich kann ich sie auch offen lassen, aber dann schlabbern die durch die Überlappung länger geschnittenen Vorderteile unvorteilhaft vor dem Körper herum.  

Mittwoch, 26. November 2014

Ohne Worte

Mir fehlen die Worte ... nicht nur für diesen Beitrag, sondern überhaupt. Und weil mir die Worte heute fehlen, schreibe ich überhaupt diesen Beitrag. Wer das jetzt hier schon verstanden hat, kann sich die weiteren Worte dieses Beitrags sparen, denn viel mehr (Er)Klärung wird's wahrscheinlich nicht geben, nur nochmal anders.

Versuch einer Erklärung:
Also, eigentlich sollte ich jetzt keinen Beitrag für den Blog schreiben, sondern einen Bericht. Aber dafür fehlen mir die Worte, die das, was ich denke, treffend und flüssig lesbar zu Papier bringen. Daher bin ich aufs Alternativprogramm "Schreiben für den Blog" umgeschwenkt; aber auch hier wollen die Worte nicht so fließen, wie ich das gerne hätte. Statt auf den Punkt zu kommen, kreise ich dauernd drumherum.

Konsequenz: ab hier gibt's Bilder.





So bin ich heute morgen aus dem Haus gegangen. 
Mittlerweile bin ich wieder zu Hause, um den Bericht zu schreiben, den ich jetzt nicht schreibe, weil ich diesen Beitrag schreibe.

Nahaufnahme: Pulli
Nahaufnahme: Rock

Auf dem MMM-Blog gibt's noch weitere Bilder und sicherlich auch Beiträge mit mehr und informativerem Text. 


******* Edit *******

Angesichts fehlender Worte sind mir die einfachsten Worte nicht eingefallen. Deshalb als Nachtrag der Hinweis auf die Schnittmuster.

Pullover:  
Burda 110 10 2014, *hier* auf meinem Blog

Rock:
Knipmode 3 10 2012, *hier* auf meinem Blog


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...