Donnerstag, 23. April 2015

Burda 118 10 2010

Meine neue Bluse!
Meine neue Bluse, mit der ich noch fremdle. 


Gestern Abend war dieses Gefühl allerdings noch stärker als heute Morgen. Nachdem ich mich jetzt vorm Spiegel gedreht und Fotos geschossen habe, finde ich die Bluse gar nicht mehr so befremdlich an mir. Ungewohnt ist für mich der Stoff. Obwohl er dünn und durchscheinend ist, fließt er nicht weich und glatt. Und dabei mag ich eigentlich genau diese weichen Stoffe für meine Oberteile. 



Aber ich bin der Empfehlung der Nähanleitung gefolgt, die Blusenstoffe mit etwas Stand vorschlägt. Mehr habe ich aber nicht von der Anleitung beachtet. Das Schnittmuster erschließt sich auch ohne Anleitung gut: Arme, Vorder- und Rückenteil sowie ein Streifen im schrägen Fadenlauf für den Kragen und ein Stück Stoff für den Schlitzbesatz. Eigentlich sollte auch noch ein Schrägstreifen für den Halsausschnitt zugeschnitten werden, aber darauf habe ich verzichten; denn erst den Halsausschnitt mit dem Schrägstreifen zu versäubern, um dann anschließend den Kragen noch anzunähen, erschien mir als ein Arbeitsschritt zu viel. Ich habe stattdessen den Halsauschnitt mit dem Kragen säubert.


Montag, 20. April 2015

Burda 119 03 2010

Burda 119 03 2010: genau mein Beuteschema - ROAR! (um im Jargon des Burdathemas zu bleiben). 

Leider muss ich feststellen, dass meine Version nicht an das mir vorschwebende Modell herankommt. 

Burda 119 03 2010

Beim Nähen und Anprobieren hatte ich bisweilen sogar die böse Vermutung, dass mein Overall eher ein Strampler für Erwachsene wird: sackig, äußerst tiefer Ausschnitt und eine Schrittnaht auf Kniehöhe. Nachdem ich die Träger um neun Zentimeter gekürzt habe und die Weite im Taillenbereich rundherum mit einem komplett eingenähten Gummiband gebändigt habe, finde ich den Overall tragbar, aber es ist kein ROAR-Gefühl. 


Es ist ein Teil, in das man schnell hineinschlüpfen kann und das leidlich bequem ist. Allerdings verlangen die Pluderhosen nach Schuhen mit hohen Absätzen und so wird die Bequemlichkeit doch eingeschränkt.

Freitag, 10. April 2015

Burda 106 02 2011 und Burda 118 01 2015



Ich bin gerade so gut in Schwung und sowohl Stoff als auch Schnittmuster sind in greifbarer Nähe. Sicherlich geht beim Nähen nichts, wenn nicht der passende Stoff vorhanden ist, aber auch ein geeignetes Schnittmuster, das zudem schon abgepaust ist, ist nicht zu verachten. Gerade ich schätze es in letzter Zeit immer mehr, wenn ich Schnittmuster mehrfach verwenden kann: Mein Rücken dankt es mir! Ich pause nämlich in Ermangelung eines genügend großen Tisches auf den Knien rutschend und den Schnittbogen vor mir auf dem Boden ausgebreitet mit gebeugtem Rücken meine Schnitte ab. Blöde Arbeit! Und genauso stressig für meinen geplagten Rücken sind dann das Abstecken der Schnittteile, das Anzeichnen der Nahtzugabe und das Zuschneiden selbst: alles mit gebeugtem Rücken und  auf dem Boden kauernd. Nach dieser Runde Selbstmitleid geht mir ein Licht auf: Ich sollte dringend meinen Tisch aufräumen, der aktuell mit allem möglichen Kram belagert ist, dann wäre dort aller Wahrscheinlichkeit nach Platz zum Abpausen, Anzeichnen, Zuschneiden etc. (Ich bin mir sicher, wenn es zukünftig noch häufiger im Rücken zwickt, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Tisch zügig aufgeräumt wird.)


Aktuell noch mit viel Gerutsche auf dem Boden ist meine zweite Hose nach Burda 118 01 2015 entstanden. Diesmal in einem leichten Jeansstoff, der durch die steifere Struktur die Falten im Vorderteil schön zur Geltung bringt, allerdings dementsprechend nicht ganz so figurschmeichelnd die rückwärtige Ansicht erscheinen lässt. 

 
Aber alles in allem ist auch diese Version für mich passabel und tragbar, aber ich kann mir kaum vorstellen, die Hose anders als mit hohen Absätzen und engem Oberteil (hier: Burda 106 02 2011) zu tragen.




Mittwoch, 8. April 2015

Frühlingserwachen beim MeMadeMittwoch

Ein passenderes Thema für den heutigen Frühlingstag, der mir einen leichten Sonnenbrand beschert hat, kann es nicht geben. Ich habe die Sonne heute in vollen Zügen genossen: Mittagessen im Freien und eine Fahrradtour mit Junior. 


Dazu gab es wie an den meisten Tagen selbstgenähte Kleidung, denn ich nähe nicht nur regelmäßig Kleidung, ich trage sie auch. Einige Stück trage ich länger und lieber, andere werden wenig häufig ans Licht geholt. Aber so ist das eben, ich denke, da unterscheidet sich selbstgenähte Kleidung nicht von gekaufter Kleidung. 


Heute haben mich zwei selbstgenähte Kleidungsstücke über den Tag begleitet/bekleidet, die ich durchaus als oft getragen bezeichnen kann. Dabei sind sie noch nicht einmal meine besten oder liebsten Stücke, sondern einfach solide Alltagsbekleidung, die sich den ganzen Tag über bewährt: 

a) Jacke Burda 
b) Top Simplicity


Nun spät an diesem Frühlingstag - aber einer ist ja immer der oder die letzte - reihe ich mich beim MMM ein. Und wer zu so später Stunde noch eine anregende Leseempfehlung sucht, der klickt *hier*.

Dienstag, 7. April 2015

Ottobre 19 03/2006

Im Moment nähe ich wieder viel Kinderkleidung. Meine eigenen werden eingekleidet. Ich bin gespannt wie lange ich sie noch benähen darf, aber so lange sie noch meine T-Shirts, Hosen, Kleider usw. tragen möchten, werde ich auch noch für sie nähen. Bei Kinderkleidung nähe ich meist viele Stücke nach einem Schnittmuster, das ist praktisch und spart mir das lästige Abpausen. Auch zeige ich dann nicht alle genähten Teile für die Kinder im Blog, denn die x-te Wiederholung möchte ich vermeiden. Die Schnittmuster, die ich für meine Kinder verwende, nutze ich dann ja auch für alle anderen, die ich benähe. 


Aktuell nähe ich wieder viele kleine Größen: Ja, Größe 86 erscheint mir doch gemessen an meiner Großen (Größe 152) klein und niedlich. Und das Niedliche wird noch durch die verwendeten Stoffe unterstützt. Mein großes Mädchen findet viele Stoffe für sich selbst mittlerweile zu kitschig, aber auch sie gibt zu, dass diese Stoffe für kleine Mädchen passend sind und kann sich an viele Kleider, die ich ihr genäht habe, erinnern. An das heute gezeigte Kleid bzw. das dazugehörige Schnittmuster Ottobre 19-03/2006 hat sie allerdings keine Erinnerung mehr. Es ist das erste Kleid, das ich ihr vor fast neun Jahre nach einem Ottobre-Schnitt genäht habe. 


Damals wie heute finde ich den Schnitt wunderschön: damals für meine Tochter, heute für meine kleine Nichte.


Samstag, 4. April 2015

Burda 119 02 2008

Burda 119 02 2008
Ja, ich weiß ...

Quelle: burdafashion.com
  • der Schnitt ist nicht neu
  • den Schnitt habe ich schon oft genäht
  • den Schnitt habe ich schon oft gezeigt









aber
  • der Schnitt gefällt mir immer noch
  • der Schnitt sieht immer wieder gut aus
  • den Schnitt kann ich fast im Schlaft nähen
deshalb für dieses Jahr eine neue Version. 



Zum Schnitt selbst gibt es nicht viel zu sagen und das, was es zu sagen gibt, spricht für den Schnitt:


Es handelt sich um einen ziemlich einfachen Schnitt, der nur aus drei Schnittteilen besteht: Vorderteil und Rückenteil werden im Stoffbruch zugeschnitten, der angenähte Schal dagegen im schrägen Fadenlauf. Da das Top einfach über den Kopf angezogen wird, ist kein Verschluss nötig. Am aufwendigsten finde ich das Versäubern der Armausschnitte mit Schrägstreifen.



Donnerstag, 2. April 2015

Burda 118 01 2015

Ich brauche normalerweise immer ein wenig Anlaufzeit, um mich mit den neusten Trends anzufreunden. Aber da ich schon mal ein Burda-Abo habe, habe ich beschlossen, mich auch den Burda-Geflogenheiten anzupassen und Trends mitzumachen. Das beste Beispiel dafür ist Burda 118 01 2015


Diese "Schlabberbux" hätte ich nie als für mich passend eingestuft. Aber tatsächlich, Burda scheint zu wissen, was ich tragen kann, um auf der Höhe der Zeit zu sein. 

 
Einmal genäht, fallen mir beim Stadtbummel zig Hosen dieser Machart auf. Natürlich ist keine so schön wie meine und ich erkenne, mein Burda-Abo lässt mich nicht zur altmodischen Mutti verkommen. 

118A-012015
Quelle: burdastyle.de
Schnittmuster Burda 118 01 2015
  • genäht in Größe 40 ohne Veränderungen
  • locker fallender Schnitt, bei dem nicht einmal die Seitennahttaschen störend aufklaffen

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