Samstag, 30. August 2014

Meine Nähmode 38-04-2013 + Filati No. 46, Modell 22

Da bin ich gerade so aus dem Sommerurlaub zurück und nähe noch an den letzten dünnen Sommerhemdchen und schon wird vielerorten der HosenHerbst eingeläutet. Eine Aktion, die ich mit Interesse verfolgen werde! 


Aber zurück zum Sommerhemdchen: Meine Nähmode 38-04-2013; perfekt zum Abbau von Stoffresten. Hals- und Armausschnitte habe ich hier mit einem Streifen Wirkfutter versäubert und diesen dann als offene Rollkante stehen gelassen. 











 

Damit ich das dünne Hemdchen dann aber auch noch eine Weile im Herbst tragen kann, habe ich den Urlaub dafür genutzt, meinen Bestand an Strickjacken um eine zu erhöhen: Filati No. 46, Modell 22.Und ganz ehrlich, die Wolle für eine zweite Jacke nach diesem Muster ist auch schon beschafft, denn sie lässt sich wirklich schnell und unkompliziert stricken. Aber Achtung, die Jacke fällt groß aus ...















... hält aber warm - sogar bei diesem Urlaubswetter!







Dienstag, 12. August 2014

Meine Nähmode 38-04-2013

Kleiner Nähtest
  • Magst du gerne ein Top nähen?     [Ja]     [Nein]
  • Jersey verarbeiten muss nicht immer sein bzw. ist gar nicht dein Fall?   [Ja]     [Nein]
  • Möchtest du gerne größere Stoffreste noch sinnvoll verarbeiten?     [Ja]     [Nein] 

Auflösung:

  • 3 x Nein: Näh etwas anderes als Meine Nähmode 38-04-2013
  • 2 x Nein: Näh etwas anderes als Meine Nähmode 38-04-2013
  • 1 x Nein: Näh etwas anderes als Meine Nähmode 38-04-2013








Das Schnittmuster besteht aus zwei Schnittteilen: Vorder- und Rückenteil. In der Zeitschrift ist das Schnittmuster gegenüber dem Einzelschnitt als Doppelgröße (34/36 - 42/44) abgedruckt. Da aber kein figurbetonter Sitz angestrebt wird, denke ich, dass die Passform bei diesem Schnitt nicht übermäßig durch die Doppelgröße beeinträchtigt wird. Grundsätzlich ist das Schnittmuster nicht darauf hin ausgelegt, den Abbau von Stoffresten voran zu treiben. Denn eigentlich verbraucht der Schnitt, obwohl es sich nur um ein Top handelt, immerhin 1,3 - 1,5 m Stoff je nach Stoffbreite. Allerdings sieht der Schnitt auch vor, dass die Armausschnitte und der Halsausschnitt mit Schrägband eingefasst werden sollen; und eben dieses herzustellende Schrägband wird bei der Angabe des Stoffverbrauchs auch mit berücksichtigt. Schneidet man nun nur Vorder- und Rückenteil aus dem Stoff und versäubert man die Ausschnitte mit vorgefertigtem Schrägband, dann kann es schon gelingen, mit lediglich der Hälfte des veranschlagten Stoffes (oder sogar noch weniger) auszukommen. 

Wer nach dem Verarbeiten eines Reststücks seltsamerweise immer noch Stoffreste übrig haben sollte, kann dann ja auch noch Jo-Jos anfertigen und den Ausschnitt verzieren.

Donnerstag, 7. August 2014

Burda 115-06-2014

Lust auf ein einfaches Top?

Wenn ja, kann ich euch nur Burda 115-06-2014 empfehlen.

Was spricht für das Top?
  • aktuell: Der Schnitt stammt aus diesem Jahr. Oft entdecke ich Schnitte erst, nachdem ich mir die Schnitte/Zeitschriften mehrmals angesehen habe oder nachdem mir in den Geschäften entsprechende Kleidungsstücke aufgefallen sind oder nachdem ich entsprechende Umsetzungen im Netz entdeckt habe usw. Aber dieser Schnitt hat mich gleich im Heft selbst angesprochen. Ich habe eine Schwäche für Falten.









  • einfach: Der Schnitt besteht aus zwei Schnittteilen und ist schnell abgepaust. Die Nahtlinien lassen sich einfach übertragen. Insgesamt ist das Top unkompliziert zu nähen; letztlich ist nur der Geradstick nötig und die Nahtzugaben müssen versäubert werden. Auch die Nähanleitung ist logisch und führt zum Ergebnis.
     
  • geringer Stoffverbrauch: 1,10 - 1,20 m Stoff bei Konfektionsgrößen zwischen 34 und 44





Meine Erfahrung zur Größen- und Stoffwahl: Meine Konfektionsgröße liegt zwischen 38 und 40. Bei diesem Schnitt habe ich mich für die kleinere Größe (also 38) entschieden, da der Schnitt beinahe rechtwinklig ist und ich ein gar zu kastiges Aussehen vermeiden wollte. Außerdem habe ich einen leicht transparenten Stoff gewählt, um Körperformen noch erahnen zu lassen.


Persönlicher Aha-Moment:
Endlich weiß ich, warum meine Kamera ein schwenkbares Display hat!




Freitag, 1. August 2014

Ottobre 22-03-2006

Tolles Kleid!

Ottobre 22-03-2006

Ich mag das Kleid.
Das Kind mag das Kleid.


Aber wirklich empfehlen kann ich den Schnitt nur, wenn eine Overlock im Haus ist, denn sämtliche Rüschen werden mit einem Rollsaum gesäumt.

 

Mittwoch, 30. Juli 2014

Kinderkleidung

Die Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz haben 
Sommerferien und Regen. 




Ottobre 35-01/2007
  • Mädchen-Shirt mit 3/4-Ärmel, leicht tailliert, etwas weiterer Halsausschnitt
  • Größenbereich: 122-170; genäht in Gr. 140
  • vier Schnittteile; Vorder-, Rückenteil, Ärmel, Halsstreifen
  • verwendete Materialien: Jersey, Bündchen, Rest Webband, Garn
  • verwendete Maschinen: Overlock und Covermaschine
 
 
 
 






Burda 145-08-2009

  • Mädchenrock
  • Größen 116-140
  • Stoffe und Verbrauch: 50-60 cm Rockstoffe, Vlieseline zum Verstärken des Bundes, 22 cm Nahtreißverschluss

Freitag, 25. Juli 2014

Offener SWAP Teil 3

"Was ist im Juni 14 in Bezug auf die Nähpläne geschehen?" 
Dieser Frage des letzten Teils des SWAP bin ich lange ausgewichen. Jetzt ist das Link-Tool nur noch wenige Stunden offen, d.h. rein äußerliche Umstände bringen mich dazu, mit der lange hinausgezögerten Antwort zu reagieren. Hätte ich mehr Zeit, hätte ich noch länger gezögert. Ich würde gerne jubeln und mich vor Begeisterung über meine Werke überschlagen, aber ...













Also, was ist im Juni 14 in Bezug auf die Nähpläne geschehen? Erst einmal ist hier lange Zeit an den vorgenommenen Pläne nicht gearbeitet worden. Obwohl die Probehose eine gern getragene Ergänzung in meinem Kleiderschrank ist, konnte ich der geplanten Hose nicht die gleichen Sympathien entgegenbringen. Trotz des gleichen (unveränderten) Schnittes zeigte sich, dass die Hose nicht dasselbe angenehme Tragegefühl vermittelt wie die Probehose. Außerdem helfen die Bügelfalten, die im übrigen nur schwer in den Stoff zu bügeln sind, keinesfalls dabei, mich schlank und grazil erscheinen zu lassen. Ich denke, die Hose wird erst einmal weggehangen werden. Vielleicht lässt sich ja später noch was dran machen? Im Moment mag ich die Hose erstmal nicht mehr sehen. Kurzzeitig hatte ich sogar überlegt, die Hose gar nicht fertig zu nähen. Dies wäre aber vollkommen kontraproduktiv gewesen, denn diese Überlegung zog die nächste nach sich: Wenn ich die Hose nicht nähe, brauche ich auch keine Jacke. Logisch, Jacke ohne passende Hose ist nun mal kein Anzug, aber genau den wollte ich ja nähen. Also habe ich die Hose dann doch fertig genäht. Und auch die passende Jacke habe ich dann angefangen. Halbherzig zwar, aber jetzt sie ist fertig; na gut, fast fertig, die Knopflöcher fehlen noch und passende Knöpfe habe ich auch noch keine. 


Keine Angst, jetzt kommt der Lichtblick und das überraschende Gesamtergebnis. Das Top ist ein Schmuckstück; dieses und auch das Probemodell trage ich gerne, auch in Kombination mit der Probehose. So kann ich nicht anders, auch wenn das Nörgeln in diesem Post (unberechtigt) das Hauptgewicht hat, zu dem rechnerisch eindeutigen und überraschenden Ergebnis gelangen, dass der SWAP für micht ein Erfolg gewesen ist: 
3 x gut, 1 x ok, 1 x mag ich so (noch) nicht










Die gesammelten Beiträge zum SWAP findet ihr nach diesem *KLICK*.






Sonntag, 13. Juli 2014

Burda 145-08-2009

"Das ist peinlich!" 


Alle, die diesen Kommentar ihrer Kinder hören, können sich meiner Meinung nach glücklich schätzen, wenn sich die vermeintliche Peinlichkeit nur auf die Klamottenfrage beschränkt und nicht irgendwann auf "Du bist peinlich!" ausgeweitet wird. Peinliche Klamotten kann man ja problemlos ersetzen.











Aktuell nicht peinlich: Burda 145-08-2009

  • Mädchenrock
  • Größen 116-140
  • Stoffe und Verbrauch: 50-60 cm Rockstoffe, Vlieseline zum Verstärken des Bundes, 22 cm Nahtreißverschluss
 













Unbeantwortet bleibt die Frage: 
Warum ist das Shirt nicht peinlich? 



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