Freitag, 28. August 2015

Burda 105 03 2014

Diese Bluse möchte ich schon seit dem Erscheinen des Heftes nähen; jetzt - nur anderthalb Jahre später - habe ich es schon geschafft. Ja, ich habe diesen Schnitt wirklich zügig genäht, denn manchmal vergehen weit mehr Jahre, bevor ich einen Schnitt interessant finde oder nähe. Aber zurück zum Blusenschnitt: Burda 105 03 2014

Burda 105 03 2014

Der Schnitt fällt großzügig aus. Burda spricht von einer "weiten Bluse", aber ich finde, das trifft es nicht. Ich konnte es zunächst auf den Modellfotos nicht erkennen, aber die Schulterbreite ist extrem weit gehalten, so dass die Schultern eigentlich schon überschnitten sind. Für mich ergab dies insgesamt eine ungünstige Silhouette; ich ertrank förmlich in der Bluse. Daher habe ich nachträglich die Schulterbreite auf jeder Seite um zwei Zentimeter verringert. Vielleicht hätte ich sogar noch einen halben Zentimeter mehr wegnehmen können, aber auch so finde ich den Sitz nun stimmiger. Zwar ist die Bluse immer noch weit, aber mit der passenden Schulterbreite es sieht nicht mehr so aus, als ob ich ein Zelt übergeworfen hätte.


Bezüglich der Armlänge bin ich noch entschieden unentschieden. Ich finde sie nicht furchtbar, aber so direkt toll finde ich sie auch nicht. Das mag allerdings auch an der für mich ungewohnten Optik liegen. Ich habe kein anderes Kleidungsstück mit dieser Armlänge. Möglicherweise ist das einfach eine Sache der Sehgewohnheit. Aber das werde ich dann mit der Zeit herausfinden.


Ohne jede Gewöhnung an die Optik bin ich hingegen begeistert von der Saumlinie, diese ist hinten wirklich wesentlich länger als vorne. Und vorne ist sie dann schon als kurz zu bezeichnen. So kurz, dass ich auf jeden Fall ein Top drunter tragen werde. Stört mich aber nicht, da ich es ganz stimmig finde, zur weiten Bluse ein eng anliegendes Top zu tragen. 


Dienstag, 25. August 2015

Burda 120 04 2010

Ja, ich weiß, den Schnitt habe ich erst letzte Woche genäht. Aber die erste Hose hat sich so gut während meines Kurzurlaubs bewährt, dass ich, kaum wieder zu Hause angekommen, eine zweite genäht habe. 

Burda 120 04 2010

Diesmal habe ich für den Schnitt Burda 120 04 2010 einen festen, unelastischen Jeansstoff und anstatt eines Reißverschlusses eine Knopfleiste zum Verschließen gewählt.



Auch habe ich die Hose nicht unmittelbar nach  dem Fertigstellen fotografiert, sondern nachdem ich sie nun zwei Tage getragen habe. So sieht man sehr schön, dass sich selbst unelastischer Stoff noch weitet und die Hose nun eine komfortable Weite hat und schon fast in Richtung Boyfriend-Hose geht. 








Dienstag, 18. August 2015

Burda 120 04 2010

Nicht alles, was gefällt, passt auch! Schade eigentlich, aber nicht zu ändern. Weite Tops und Hosen mit Falten gefallen mir, aber eben nicht zusammen und schon gar nicht an mir. So ist es nun einmal. Und während ich die letzten Tage eifrig meine Schnitte durchforstet habe, habe ich immer deutlicher die Vermutung, dass ich zu einem weiter geschnittenen Top eine enge Hose ohne viele Details tragen sollte. 


Entschieden habe ich mich daher für einen klassischen Jeanshosen-Schnitt: Burda 120 04 2010. Der Schnitt besteht aus sechs Schnittteilen und verbraucht 1,5 m Stoff. Ein Coupon vom Stoffmarkt würde also für die Hose reichen. Gut zu wissen! Der Schnitt ist auf Stoffe ohne Stretchanteil ausgelegt; der Empfehlung bin ich gefolgt und finde sie angemessen.


Genäht habe ich die Hose in Gr. 40 ohne Anpassungen. Lediglich der Beinlänge habe ich zwei Zentimeter hinzugefügt, um die Hose noch krempeln zu können oder einen höheren Absatz tragen zu können. 


Zwar entsprechen die Hose und das Top nun nicht mehr exakt meiner Inspiration, aber ich finde, dass ich eine adäquate Umsetzung für mich gefunden habe.

Vorlage
 
Quelle: comma, stylemagazine

Umsetzung
Top: Burda 103 07 2013, Hose: Burda 120 04 2010



Mittwoch, 12. August 2015

Burda 103 07 2013

Zwar bin ich immer noch unentschlossen, welche Hose und welche Jacke ich mir zu Burda 103 07 2013 nähen möchte, aber das Top allein fügt sich auch so gut in meinen Kleiderschrank ein. 
 
Burda 103 07 2013
Deshalb habe ich heute kurzentschlossen ein zweites Exemplar genäht; so habe ich die Zeit, die ich zuhause den Handwerkern die Tür aufhalten muss, wenigstens noch für mich gewinnbringend genutzt.



Der Stoff ist süß, oder? Ich habe in letztes Jahr als Reststück erstanden und ihn mit seinen knapp 1,4 m nahezu komplett aufgebraucht. 

Dienstag, 11. August 2015

Burda 103 07 2013

Das möchte ich haben:

Quelle: comma, stylemagazine

Es muss  nicht 1:1 kopiert werden, aber die Richtung gefällt mir. Nun habe ich gedacht, dass ich meine Hose Burda 118 01 2015 als Ausgangspunkt nehmen könnte und dann nur noch ein Top und eine Strickjacke zum kompletten Look benötigen würde. Theoretisch einfach, in der Praxis nicht ganz so leich umzusetzen. Zum einen finde ich, dass die Hose sich nicht so gut mit leger geschnittenen Tops tragen lässt, zum anderen muss ich einen entsprechenden Schnitt sowohl für das Top als auch für die Jacke finden. Hier muss ich noch einschränkend hinzufügen, dass ich die Schnitte gerne aus meiner Sammlung nehmen würde, damit ich das Material, das mir zur Verfügung steht, auch nutze und nicht nur horte.

Quelle: comma, stylemagazine


Hier ist mein vorläufiges Ergebnis der letzten Tage:
a) Die Hose passt irgendwie schon, aber dann doch nicht so richtig. Also bedeutet das eigentlich Nein! D.h. ich muss mir noch einen passenderen Schnitt suchen; Burda 2008 - 2015 wird da hoffentlich einige zur Auswahl bereithalten. Ideen und Anregungen sind willkommen.


b) Um nicht immer Meine Nähmode 38 04 2013 (z.B. hier) zu nähen, habe ich Burda 122 12 2011 versucht: ein Top mit verdrehten Trägern; schlicht, aber mit dem netten Detail der gedrehten Träger. Leider total doofe Optik, da die Träger so zusammengenäht werden, dass die Nahtzugabe nach außen-oben absteht. Ein Teil für die Tonne, da befindet sich das ärgerliche zeit- und materialverschwendende Ding auch schon. Der Schnitt war unpassend, aber die Richtung stimmt ja schon einmal. Neuer Versuch, neuer Schnitt: Burda 103 07 2013; Top mit gedrehten Trägern, Nahtzugabe ordentlich versteckt zwischen den gedoppelten Vorder- und Rückenteilen. Hier noch in Kombination mit der eigentlich schon verworfenen Hose.


Ausblick: Suche nach Schnitten für die Hose und die Jacke.

Sonntag, 9. August 2015

Ottobre 26-03/2007

Seit Jahren fester Bestandteil im Kleiderschrank des kleinen Mannes: schmaler T-Shirt-Schnitt aus Ottobre 03-2007. Zunächst habe ich Nr. 20 sehr oft genäht, nun ist Größe 128 und damit Nr. 26 an der Reihe. 

Zum T-Shirt kombiniert der junge Mann ein verschmitztes Lächeln



und die Sternenhose.

 

Mittwoch, 5. August 2015

Burda 117 08 2009

Nicht alles, was in meinen Kleiderschrank Einzug hält, ist top oder bewährt sich mit der Zeit. Sicherlich finde ich die meisten meiner selbstgenähten Stück im ersten Moment schön und passend, aber nicht immer passen sie dann auch in meinen Alltag. Und ich finde, da sollten so viele Kleidungsstücke wie möglich Platz finden. Sie müssen ja nicht alltäglich aussehen, aber eben im Alltag - und davon habe ich eine Menge - kleidsam sein. Bewährt hat sich zu vielen Hosen und vielen tagtäglichen, hauptsächlich beruflichen Aufgabenfeldern: 

Hier die Vorderseite - sehr hübsch und verspielt ... 

  
und dann die unspektakuläre Rückseite. 


Die Bluse ist solo natürlich ein Hingucker, aber auch in Kombination mit lang- und kurzärmeligen Jäckchen trägt sich die Bluse sehr bequem. Nichts staucht oder verdreht sich unangenehm. 

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