Dienstag, 28. Juli 2015

Top aus Webware

Kein extravaganter Schnitt, bestimmt nicht, dafür seit Jahren bewährt und immer wieder genäht: Meine Nähmode 38 04 2013



Der Angabe für die Stoffmenge muss man dabei auch nicht wirklich vertrauen, denn meist nähe ich die Tops aus Reststücken anderer Projekte. Sollte wirklich zu wenig Stoff vorhanden sein, kann man ja auch stückeln. Dieses Top habe ich sogar schon einmal aus einer Kombination aus Jersey und Webware genäht. 


Und sollte der Stoff nicht reichen, um die Schrägstreifen zum Versäubern zuzuschneiden, behelfe ich mir auch mit fertigem Schrägband. Übrigens nicht zwingend notwendig, aber schön bei diesem leicht transparenten Stoff finde ich die Rechts-Links-Naht.



 

Sonntag, 26. Juli 2015

Jumpsuit 2

Weil einfach alles da ist ...
  • Wunsch der Tochter 





Freitag, 17. Juli 2015

Jumpsuit

Jumpsuit, Overall, Jumper, Strampler ... irgendwie passt jede dieser Bezeichnung für das neueste Kleidungsstück meiner Tochter. 


Wichtig ist aber nicht, wie ich es nenne, sondern dass sie es trägt ... und das tut sie. Zwar ist bunt nicht mehr gewünscht, aber selbstgenäht wird immer noch akzeptiert und deshalb gibt es auch bei uns das Trendbekleidungsstück für diesen Sommer. 


Normalerweise würde ich an dieser Stelle auf ein konkretes Schnittmuster verweisen, aber diesmal habe ich gestückelt. Ganz angetan war mein Mädchen von einem Jumpsuit-Schnittmuster mit langen Armen und Beinen aus dem aktuellen B-Inspired-Heft Nr. 5. Grundsätzlich nicht schlecht, aber lange Arme und Beine bei mehr als 30 Grad sind einfach unpassend. Daher habe ich nur das Oberteil des ausgesuchten Schnittes (ohne Arme) verwendet und mit der in derselben Ausgabe abgedruckten kurzen Hose kombiniert. Passt prima zur Körpergröße (Gr. 152) und zu den Temperaturen. 



Genäht ist der Jumpsuit aus einem elastischen, leichten Stoff in Jeansoptik. Die Anleitung drückt sich bezüglich der Stoffwahl vage aus. Es wird von dehnbaren Stoffen gesprochen. Bei uns hat der elastische Stoff dem genügt, ob dies grundsätzlich so ist, kann ich nicht sagen.



Dienstag, 14. Juli 2015

Burda 114 07 2015

Jetzt besitze ich es: 
mein erstes Schößchentop. 

Burda 114 07 2015

Genäht am letzten Wochenende, da ich im Gegensatz zum Rest der Familie mehr als früh wach war und auch nicht mehr einschlafen konnte. Natürlich habe ich das Top nicht in einem Rutsch in den frühen Morgenstunden durchgenäht, aber zwei Frühschichten haben gereicht, um das Top so gut wie fertig zu nähen. Lediglich das Versäubern der Armausschnitte musste bis heute warten. Wahrscheinlich hätte ich auch das noch am Wochenende geschafft, aber da der hintere Halsausschnitt zu weit war und dementsprechend störrisch vom Hals abstand, musste hier ein wenig Zeit in die Änderung investiert werden, die aber über den Zeitfaktor hinaus keinerlei Mühe gekostet hat, da das Rückenteil ohnehin eine Mittelnaht vorsieht, an der bequem die Weite des Rückenteils reguliert werden kann. 
Schnittmuster - Schößchentop 114 A, Rock 118, burda style 07-2015
Quelle: burdastyle.de

Das Nähen selbst stellt wirklich kein Problem dar und die Anleitung ist denkbar einfach gestaltet, da Burda unter der Rubrik "Nähschule" eine bebilderte, vierseitige Schritt-für-Schritt-Anleitung im Heft abgedruckt hat. Unmittelbar vor dieser Anleitung empfiehlt Frau Bily Stylingvarianten zu genau diesem Top. U.a. wird das Top zur Hose Burda 118 08 2013 kombiniert. 



Das trifft sich gut, denn genau diese Hose habe ich ja bereits genäht. Ob ich meine Kombination allerdings jemals zum Ballett ausführen werde, wage ich zu bezweifeln, aber zur Arbeit werde ich sie ganz gewiss tragen.

Burda 114 07 2015, Burda 118 08 2013

So, und nun noch mal als Seitenansicht:





Mittwoch, 8. Juli 2015

Ich kann nähen!

"Du hast es gut, du kannst ja nähen!" - Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz so oder so ähnlich schon gehört habe, wenn Leute mich auf meine selbstgenähte Kleidung ansprechen. (Wenn die wüssten, wie viele sich ihre Kleidung selbst nähen und wie viele von diesen sich wiederum am MMM versammeln, dann müsste dieser Satz wahrscheinlich noch viel öfter fallen.) Mittlerweile bedanke ich mich für die oftmals sehr anerkennenden und lobenden Worte für meine selbstgenähte Kleidung und sage nichts weiter. Ich freue mich dann über das Lob, das ich nicht durch Erklärungen oder abwehrende Worte schmälern muss. Es ist doch schön, wenn jemand mir sagt, dass ihm gefällt, was ich tue. 


Was ich dabei nicht ausspreche, ist die Tatsache, dass ich es nicht immer einfach finde, meine Kleidung selbst zu nähen. Dabei ist nicht das Nähen an sich schwierig, sondern das Auffinden von Stoffen und Schnitten, die zueinander passen und die zu mir passen. Bei meiner heutigen Kombi ist mir das in meinen Augen gut gelungen. 


Ich mag die Schnitte und die gewählten Stoffe. Gerade das staubige Lila des Shirts gefällt mir sehr. Das Shirt ist neu, die Hose habe ich bereits im April genäht. 



Schnittübersicht:


Und zum Schluss geht's nach diesem *Klick* zum MMM, dem virtuellen Sammelplatz für alle, die es gut haben und nähen können. 

 

Mittwoch, 24. Juni 2015

Burda 132 03 2011 am MMM


Ich habe eine neue Hose: Burda 132 03 2011, genäht in Größe 40, auf die rückwärtigen Paspeltaschen und Gürtelschlaufen verzichtet und keine figurbedingten Anpassungen vorgenommen. 

Burda 132 03 2011



Der Schnitt ist ungewöhnlich und auch schon älter, aber ich finde die Hose herrlich bequem. Die Hose sitzt tief auf der Hüfte, der Schritt hängt ziemlich durch und die Hosenbeine sind weit geschnitten: die ideale Sommerhose. 

Burda 132 03 2011

Ich bin bereit für den Sommer, die Sonne und warme Temperaturen. Wer mehr Kleidung für alle Wetterlagen sehen möchte, klickt *hier* beim MMM.



Freitag, 12. Juni 2015

Burda 132 03 2011

Gewöhnungsbedürftiger Anblick, das lässt sich nicht abstreiten, aber bequem. 


Wirklich bequem, ich kann es nicht anders ausdrücken. Genäht habe ich den Schnitt Burda 132 03 2011 in Größe 40 und wie man sieht, habe ich Platz in der Hose. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ich keine figurbedingten Anpassungen vorgenommen habe. Gemäß des Originalschnittes habe ich die Hose dennoch nicht genäht, denn ich habe auf die rückwärtigen Paspeltaschen verzichtet. 


Mir reichen die mit Klappen - ein schönes Detail übrigens - zu verschließenden vorderen Taschen, die sehr geräumig ausfallen.


Die Hose sitzt auf der Hüfte und der Schritt hängt ziemlich weit unten. Aber bei den Temperaturen finde ich es sehr angenehm, dass die Hose nicht direkt am Körper klebt. Das Tragegefühl mit dem tiefen Schritt lässt sich vielleicht am ehesten mit dem Tragefühl eines nicht zu engen Rockes vergleichen: luftig. 

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