Sonntag, 28. September 2014

Herbst-Jacken-Sew-Along 2014: Inspirationen und Schnittmuster

Heute fällt der Startschuss für die oben genannte Aktion - Herbst-Jacken-Sew-Along 2014 - und ich mache mit. Ja, ich werde mir eine Jacke nähen. Aber bevor ich jetzt übereilig alles ausplaudere, halte ich mich an den übersichtlichen Fragekatag zur Bestandsaufnahme:
  •  "Welchen Mantel/welche Jacke möchte ich nähen?"

Obwohl ich auch nach anderen Schnittmustern nähe, bevorzuge ich seit einiger Zeit Burda-Schnitte. Nicht weil sie besser, raffinierter, moderner, ... sind, sondern weil ich viele Burda-Zeitschriften besitze und in diesen immer wieder einen Schnitt finde, der meinen Vorstellungen entspricht bzw. bei dem ich mir vorstellen kann, dass ein nach ihm genähtes Kleidungsstück zu meinem Lieblingskleidungsstück werden könnte. Ja, ich möchte Lieblingskleidungsstücke besitzen und mich nicht einfach nur morgens anziehen.

  • "Was brauche ich?"

Brauchen brauche ich eigentlich nichts, aber haben möchte ich eine Jacke.

  • "Für den Herbst oder den Winter? Oder beides?"

Ich möchte mir für den Herbst eine Jacke nähen. Für den Winter bin ich noch gut mit einem (gekauften) geliebten Mantel ausgestattet. 

  • "Welche Schnittmuster kämen in Frage? Habe ich bereits eine Auswahl oder fehlt mir jegliche Idee?"

    Quelle:
    http://www.burdafashion.com/fr/113_A_Bolero/1437260-1774725-1774730-1774789.html

     Ich habe bereits eine konkrete Idee für eine Jacke. Ja, es ist ein Burda-Schnitt. Und ja, er ist bereits älter. Mich reizt die kurze Form. Ob die Jacke dann alltagstauglich sein wird, werde ich herausfinden. Vorerst weiß ich nur, diese Jacke soll es sein.Dies ist mein Auftakt zum Sew-Along. Mehr Antworten zu diesen Fragen, Inspirationen und Hinweise zu Schnittmustern finden sich gesammelt *hier*





Samstag, 27. September 2014

Burda 106 10 2014

Die Oktober-Ausgabe der Burda macht wirklich Spaß! Weniger spaßig war allerdings das Nähen dieses Rockes Burda 106-10-2014





Grundsätzlich ist der Rock nicht schwer zu nähen. Es müssen zwar mehrere Falten und ein Reißverschluss gemeistert werden, dennoch denke ich, dass die Burda-Nähanleitung mit zwei Sternen - leicht - hier richtig liegt. Also der gebremste Spaßfaktor liegt nicht an der Umsetzung des Schnittmusters. Oder vielleicht doch? So genau weiß ich nämlich nicht, warum der Rock, obwohl in einer für mich normalerweise passenden Größe 40 zugeschnitten, nach der ersten Anprobe zeigte, dass ich gut und gerne einen (dünnen) Elefanten in ihn hätte hineinstecken können. Fehlersuche war also angesagt: Falte übersehen, falsche Größe abgepaust, ungenau gearbeitet, ...? 






Eigentlich weiß ich bis jetzt nicht, wo der Fehler liegt, aber die ergebnislose Suche hat ganz schön Arbeitszeit gekostet. Kein Spaß, nur nervig! Und nicht zu vergessen, der Rock war trotz Suche immer noch zu weit (was sicherlich noch besser ist als ein zu enger Rock). Der nächste Arbeitsgang war dann der mutige Griff zur Schere. An jeder Seite habe ich 2 cm weggeschnitten, also 8 cm total. Ich war mir nicht so sicher, ob das glücken würde, denn damit rücken die doch eher mittig sitzenden Falten Richtung Seitennaht. In dem Fall habe ich Glück gehabt, denn ich finde, die Falten springen schön auf. Der Originaltext zum Rock lautet übrigens: "Die Faltenpartien unterm Bund lassen den Rock charmant auspringen." (burdastyle 10/2014, S. 62)



Montag, 22. September 2014

Burda 127-08-2013

Hat's euch auch schon erwischt? Ich meine natürlich die erste fiese Erkältung für diesen Herbst. Letzte Woche hat's mich für zwei Tage komplett außer Gefecht gesetzt, jetzt kann ich zwar aufstehen und arbeiten, aber die Nase läuft. Ich brauche Stoff - in Form von Taschentüchern und wärmende Pullover wären auch nicht schlecht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein weit, aber kurz geschnittener Pullover, der von der Form her mit den in den Geschäften angebotenen Pullis übereinstimmt. Mein Exemplar basiert auf dem angegebenen Burda-Schnitt, ohne jedoch die Details zu übernehmen, die Burda vorsieht: Streifen im Vorderteil, Reißverschluss in der Schulternaht. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auch habe ich die Versäuberung des Halsausschnitts, der Arme und des Saums meinem Geschmack nach geändert.  

Samstag, 20. September 2014

Burda 111-10-2014


Ja, ich habe es schon mehr als einmal erwähnt: Ich bin Burda-Abonnentin. Auch wenn nicht alle Schnittmuster und vor allen Dingen ihre Präsentation meine ungeteilte Zustimmung finden, entdecke ich doch immer wieder genügend Schnitte, die mich ansprechen. Die aktuelle Ausgabe der Burda finde ich klasse: Shirts, Kleider, Jacken, Mäntel! Mehr als ich benötige, geschweige denn nähen kann! 


















Nachdem ich die vergangenen Wochen zwei desaströse Erlebnisse/Ergebnisse mit zwei unterschiedlichen Hosenschnitten hatte, habe ich mich für die sichere Bank entschieden und ein Jerseykleid genäht. Gute Wahl! Burda 111-10- 2014! Nicht nur umfasst das Schnittmuster lediglich drei Schnittteile, sondern das Kleid ist auch zügig genäht und die Nähanleitung ist verständlich abgefasst. Änderungen habe ich nur bei der Länge der Ärmel vorgenommen. Die Beschreibung des Schnittes weist zwar ausdrücklich auf überlange Ärmel hin, aber zwischen lang und über die Fingerspitzen hinausragend ist schon noch ein Unterschied. Jetzt reichen mir die Ärmel bis zu den Fingerknöcheln. 

Ein abschließendes Wort: Für den Fall, dass ich es noch nie auf diesem Blog erwähnt haben sollte, ich liebe Wasserfallausschnitte!

Samstag, 30. August 2014

Meine Nähmode 38-04-2013 + Filati No. 46, Modell 22

Da bin ich gerade so aus dem Sommerurlaub zurück und nähe noch an den letzten dünnen Sommerhemdchen und schon wird vielerorten der HosenHerbst eingeläutet. Eine Aktion, die ich mit Interesse verfolgen werde! 


Aber zurück zum Sommerhemdchen: Meine Nähmode 38-04-2013; perfekt zum Abbau von Stoffresten. Hals- und Armausschnitte habe ich hier mit einem Streifen Wirkfutter versäubert und diesen dann als offene Rollkante stehen gelassen. 











 

Damit ich das dünne Hemdchen dann aber auch noch eine Weile im Herbst tragen kann, habe ich den Urlaub dafür genutzt, meinen Bestand an Strickjacken um eine zu erhöhen: Filati No. 46, Modell 22.Und ganz ehrlich, die Wolle für eine zweite Jacke nach diesem Muster ist auch schon beschafft, denn sie lässt sich wirklich schnell und unkompliziert stricken. Aber Achtung, die Jacke fällt groß aus ...















... hält aber warm - sogar bei diesem Urlaubswetter!







Dienstag, 12. August 2014

Meine Nähmode 38-04-2013

Kleiner Nähtest
  • Magst du gerne ein Top nähen?     [Ja]     [Nein]
  • Jersey verarbeiten muss nicht immer sein bzw. ist gar nicht dein Fall?   [Ja]     [Nein]
  • Möchtest du gerne größere Stoffreste noch sinnvoll verarbeiten?     [Ja]     [Nein] 

Auflösung:

  • 3 x Nein: Näh etwas anderes als Meine Nähmode 38-04-2013
  • 2 x Nein: Näh etwas anderes als Meine Nähmode 38-04-2013
  • 1 x Nein: Näh etwas anderes als Meine Nähmode 38-04-2013








Das Schnittmuster besteht aus zwei Schnittteilen: Vorder- und Rückenteil. In der Zeitschrift ist das Schnittmuster gegenüber dem Einzelschnitt als Doppelgröße (34/36 - 42/44) abgedruckt. Da aber kein figurbetonter Sitz angestrebt wird, denke ich, dass die Passform bei diesem Schnitt nicht übermäßig durch die Doppelgröße beeinträchtigt wird. Grundsätzlich ist das Schnittmuster nicht darauf hin ausgelegt, den Abbau von Stoffresten voran zu treiben. Denn eigentlich verbraucht der Schnitt, obwohl es sich nur um ein Top handelt, immerhin 1,3 - 1,5 m Stoff je nach Stoffbreite. Allerdings sieht der Schnitt auch vor, dass die Armausschnitte und der Halsausschnitt mit Schrägband eingefasst werden sollen; und eben dieses herzustellende Schrägband wird bei der Angabe des Stoffverbrauchs auch mit berücksichtigt. Schneidet man nun nur Vorder- und Rückenteil aus dem Stoff und versäubert man die Ausschnitte mit vorgefertigtem Schrägband, dann kann es schon gelingen, mit lediglich der Hälfte des veranschlagten Stoffes (oder sogar noch weniger) auszukommen. 

Wer nach dem Verarbeiten eines Reststücks seltsamerweise immer noch Stoffreste übrig haben sollte, kann dann ja auch noch Jo-Jos anfertigen und den Ausschnitt verzieren.

Donnerstag, 7. August 2014

Burda 115-06-2014

Lust auf ein einfaches Top?

Wenn ja, kann ich euch nur Burda 115-06-2014 empfehlen.

Was spricht für das Top?
  • aktuell: Der Schnitt stammt aus diesem Jahr. Oft entdecke ich Schnitte erst, nachdem ich mir die Schnitte/Zeitschriften mehrmals angesehen habe oder nachdem mir in den Geschäften entsprechende Kleidungsstücke aufgefallen sind oder nachdem ich entsprechende Umsetzungen im Netz entdeckt habe usw. Aber dieser Schnitt hat mich gleich im Heft selbst angesprochen. Ich habe eine Schwäche für Falten.









  • einfach: Der Schnitt besteht aus zwei Schnittteilen und ist schnell abgepaust. Die Nahtlinien lassen sich einfach übertragen. Insgesamt ist das Top unkompliziert zu nähen; letztlich ist nur der Geradstick nötig und die Nahtzugaben müssen versäubert werden. Auch die Nähanleitung ist logisch und führt zum Ergebnis.
     
  • geringer Stoffverbrauch: 1,10 - 1,20 m Stoff bei Konfektionsgrößen zwischen 34 und 44





Meine Erfahrung zur Größen- und Stoffwahl: Meine Konfektionsgröße liegt zwischen 38 und 40. Bei diesem Schnitt habe ich mich für die kleinere Größe (also 38) entschieden, da der Schnitt beinahe rechtwinklig ist und ich ein gar zu kastiges Aussehen vermeiden wollte. Außerdem habe ich einen leicht transparenten Stoff gewählt, um Körperformen noch erahnen zu lassen.


Persönlicher Aha-Moment:
Endlich weiß ich, warum meine Kamera ein schwenkbares Display hat!




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